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Philips Hue kaufen

Der Leitfaden für smarte Beleuchtung

Philips Hue ist das bekannteste und am weitesten verbreitete smarte Beleuchtungssystem in Europa. Mit einer Kombination aus dimmbaren Lampen, farbigen LEDs, App-Steuerung, Sprachassistenten und Automatisierungen verwandelt das System klassische Räume in flexibel bespielbare Lichtwelten. Dieser Leitfaden führt Sie in sieben klar strukturierten Schritten durch alle Kaufentscheidungen, von der ersten Bedarfsanalyse bis zur passenden Set-Zusammenstellung.

Sie erfahren, welche Komponenten wirklich nötig sind, wie sich die drei Produktlinien White, White Ambiance und White and Color Ambiance unterscheiden, worauf Sie bei Kompatibilität, Helligkeit und Sicherheit achten sollten und wie hoch die realistischen Gesamtkosten für ein sinnvolles Einsteigerpaket ausfallen. Der MAINGAU Onlineshop begleitet Sie dabei mit einer kuratierten Auswahl und passenden Sets für jeden Anwendungsfall.

Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: Bedarf klären, für wen sich Philips Hue lohnt

Bevor Sie einzelne Leuchtmittel oder Sets vergleichen, sollten Sie einordnen, welche Ziele Sie mit smarter Beleuchtung verfolgen. Philips Hue ist mehr als eine App gesteuerte Glühbirne, das System entfaltet seinen Mehrwert erst mit Szenen, Zeitplänen und der Verknüpfung mit Bewegungsmeldern, Schaltern oder Sprachassistenten.
  • Smart-Home-Einsteiger: Wenn Sie zum ersten Mal in smarte Beleuchtung investieren, bietet Philips Hue einen der einfachsten Einstiege. Die App führt Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung, die Bridge übernimmt die zentrale Kommunikation und Sie können später jederzeit ohne technischen Aufwand um weitere Räume erweitern. Ideal für alle, die Automatisierung ausprobieren möchten, ohne sich in komplexe Systeme einzuarbeiten.
  • Home-Office und Berufstätige: Im Arbeitsalltag liefert Hue durch White Ambiance echte Vorteile. Kaltweißes Licht am Vormittag unterstützt die Konzentration, warmweiße Töne am Abend leiten den Feierabend ein. Automatische Zeitpläne synchronisieren das Licht mit Ihrem Arbeitsrhythmus, was laut Untersuchungen des Umweltbundesamts zu künstlichen Lichtquellen positive Effekte auf Wohlbefinden und Biorhythmus haben kann.
  • Familien und Wohnkomfort: Familien profitieren besonders von Präsenzsteuerung, Kinderzimmer-Nachtlichtern und Szenen für gemeinsame Momente. Bewegungsmelder aktivieren gedimmte Nachtbeleuchtung auf dem Flur, während Wake-up-Szenen den Morgen sanfter gestalten. Farbige Lampen der Reihe White and Color Ambiance eignen sich zusätzlich für Filmabende oder Kindergeburtstage.
  • Technikaffine und Gamer: Wer Hue mit Entertainment-Szenen kombiniert, erhält dynamische Beleuchtung, die sich in Echtzeit an Filme, Musik oder Spiele anpasst. Die Sync-Funktion mit dem Hue Play HDMI Sync Box oder der Desktop-App macht das Wohnzimmer zum immersiven Raum. Für diese Nutzergruppe lohnt sich fast immer die Bridge Variante mit Zigbee, da sie stabilere Reaktionszeiten liefert.
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Schritt 2: Die wichtigsten Philips Hue Komponenten verstehen

Ein Philips Hue System besteht typischerweise aus drei Bausteinen: den Leuchtmitteln, einer optionalen Bridge und dem Zubehör wie Dimmer, Bewegungssensoren oder Tap Dial. Jeder Baustein hat eine klare Aufgabe, und je nach Wunsch können Sie klein anfangen und später erweitern.

Philips Hue Lampen: White, White Ambiance und White and Color Ambiance

Die drei Hue Produktlinien unterscheiden sich vor allem in ihren Farbfähigkeiten und im Preis. Die Wahl der richtigen Reihe ist die wichtigste Kaufentscheidung, weil sie über 70 Prozent der späteren Nutzungserfahrung bestimmt.

  • Hue White: Die günstigste Linie liefert ausschließlich warmweißes Licht mit rund 2700 Kelvin. Sie ist dimmbar, per App und Sprachassistent steuerbar und ideal für Räume, in denen die Lichttemperatur immer gleich bleiben soll, etwa Flur, Abstellraum oder Keller. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 10 bis 15 Euro pro Leuchtmittel.
  • Hue White Ambiance: Diese mittlere Klasse deckt das gesamte Weißlichtspektrum von 2200 bis 6500 Kelvin ab. Sie können also zwischen warmweißem Kerzenlicht und tageslichtähnlichem Kaltweiß wechseln, was besonders in Küche, Bad und Home Office sinnvoll ist. Preislich liegen die Lampen bei rund 25 bis 35 Euro pro Stück.
  • Hue White and Color Ambiance: Die Premium Reihe bietet zusätzlich 16 Millionen Farben. Sie ist die richtige Wahl für Wohnzimmer, Schlafzimmer mit Ambientefunktion, Gaming Setups und Entertainment Szenen. Der Aufpreis liegt bei etwa 45 bis 60 Euro pro Leuchtmittel, dafür erhalten Sie maximale Flexibilität und alle Sync Funktionen. 

Bridge, Bluetooth und Zubehör: Was wirklich nötig ist

Viele neue Hue Lampen lassen sich sowohl per Bluetooth als auch über die Hue Bridge steuern. Beide Wege haben Vor und Nachteile, die Ihre Entscheidung stark beeinflussen.

  • Bluetooth Steuerung: Ohne Bridge steuern Sie bis zu zehn Lampen direkt vom Smartphone. Das reicht für ein oder zwei Räume, hat aber Grenzen: keine Fernsteuerung von unterwegs, kein Zusammenspiel mit Bewegungsmeldern oder Schaltern, keine komplexen Automatisierungen und keine Sync Funktionen. Der Einstieg ist günstig, langfristig aber begrenzt.
  • Hue Bridge mit Zigbee: Die Bridge verbindet bis zu 50 Lampen und 12 Zubehörprodukte über das Zigbee Funkprotokoll. Sie ermöglicht Fernsteuerung, HomeKit Integration, Matter Unterstützung, alle Automatisierungen und stabile Reaktionszeiten unter 300 Millisekunden. Wer mehr als zwei Räume smart machen möchte, sollte immer zur Bridge greifen. Die einmaligen Kosten liegen bei etwa 60 Euro.
  • Sinnvolles Zubehör: Der Hue Dimmer Switch (rund 25 Euro) bietet einen physischen Wandschalter, den Familienmitglieder ohne App bedienen können. Der Hue Bewegungsmelder (rund 45 Euro) steuert Licht automatisch bei Betreten eines Raums, was besonders im Flur oder Bad Komfort und Energieeffizienz erhöht. Der Tap Dial Switch kombiniert vier Tasten mit einem Drehregler für individuelle Szenensteuerung.

Schritt 3: Worauf Sie bei den technischen Daten achten sollten

Nicht jede Hue Lampe ist gleich hell oder farbecht. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die technischen Kennwerte, die den Alltag später prägen. Die wichtigsten Parameter sind Helligkeit in Lumen, Farbtemperatur in Kelvin, Farbwiedergabeindex CRI und die Konformität mit europäischen Standards.

Helligkeit, Farbtemperatur und Farbwiedergabe

Helligkeit wird in Lumen angegeben, nicht in Watt. Eine typische E27 Hue Lampe liefert je nach Modell zwischen 800 und 1600 Lumen. Für ein Wohnzimmer mit rund 20 Quadratmetern gelten etwa 2000 bis 3000 Lumen Gesamtlichtstrom als Richtwert, verteilt auf mehrere Lichtquellen.

  • Lumen richtig einschätzen: 800 Lumen entsprechen etwa einer klassischen 60 Watt Glühbirne, 1600 Lumen einer 100 Watt Birne. Wenn Sie eine bestehende Leuchte ersetzen, orientieren Sie sich an der ursprünglichen Wattzahl und wählen ein Hue Modell mit vergleichbarer Lumenzahl. Für Akzentbeleuchtung reichen 400 bis 600 Lumen, für Arbeitsplätze sollten es mindestens 1000 Lumen pro Lichtquelle sein.
  • Farbtemperatur und Tagesrhythmus: Warmweiß (2200 bis 3000 Kelvin) wirkt entspannend und gemütlich, Neutralweiß (3500 bis 4500 Kelvin) eignet sich für Küche und Arbeitszimmer, Tageslichtweiß (5000 bis 6500 Kelvin) fördert Konzentration am Vormittag. Hue White Ambiance und die Color Reihe wechseln stufenlos zwischen diesen Bereichen und können über die Funktion Natürliches Licht dem Tageslicht automatisch folgen.
  • Farbwiedergabeindex und Flimmerfreiheit: Der CRI Wert beschreibt, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken. Werte über 80 gelten als gut, über 90 als sehr gut. Ebenso wichtig ist eine geringe Flimmerneigung, denn sichtbares oder unsichtbares Flimmern kann laut IEEE 1789 Empfehlungen zu Ermüdung oder Kopfschmerzen führen. Philips Hue Lampen erreichen typischerweise CRI Werte um 80 und sind bei ordnungsgemäßer Nutzung flimmerarm.
  • Ökodesign und Energieeffizienz: Alle in der EU verkauften Leuchtmittel müssen den Anforderungen der EU Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung entsprechen. Hue Lampen tragen die entsprechenden Energielabel, die aktuellen Modelle liegen meist in den Klassen F oder G, was für dimmbare Smart LEDs mit Funkmodul typisch ist. Die tatsächliche Leistungsaufnahme liegt zwischen 6 und 11 Watt pro Lampe.

Kompatibilität mit Alexa, Google Assistant, Apple Home und Smart Home Systemen

Philips Hue ist eines der am breitesten kompatiblen Systeme am Markt. Wichtig ist, dass die Bridge fast alle Standards unterstützt, während reine Bluetooth Lampen deutlich eingeschränkter sind.

  • Amazon Alexa: Mit der Hue Skill lassen sich Lampen per Sprachbefehl schalten, dimmen und in Farbe wechseln. Mit einem Echo Gerät der vierten Generation oder neuer ist sogar eine direkte Zigbee Anbindung ohne Bridge möglich, allerdings mit reduziertem Funktionsumfang.
  • Google Assistant und Google Home: Die Verknüpfung erfolgt über die Google Home App in wenigen Minuten. Szenen, Räume und Automatisierungen aus der Hue App werden übernommen, Sprachbefehle funktionieren zuverlässig auf Deutsch und in vielen weiteren Sprachen.
  • Apple Home und HomeKit: Für HomeKit ist eine Hue Bridge zwingend erforderlich. Danach erscheinen alle Lampen in der Home App und können in Apple Automationen, Kurzbefehle und Szenen eingebunden werden. Auch Siri Sprachsteuerung ist möglich.
  • Matter und andere Systeme: Seit 2023 unterstützt die Hue Bridge den offenen Smart Home Standard Matter. Dadurch lassen sich Hue Lampen in Systeme von SmartThings, Home Assistant oder herstellerübergreifende Steuerzentralen integrieren. Für zukunftssichere Installationen ist Matter ein wichtiges Argument.

Schritt 4: Sinnvolle Einsatzbereiche

Die richtige Auswahl hängt stark davon ab, wo Sie das Licht einsetzen möchten. Ein Wohnzimmer stellt andere Anforderungen als ein Bad, und im Home Office spielt Konzentrationslicht eine größere Rolle als im Schlafzimmer.

Wohnzimmer

Hier lohnt sich meist die Color Ambiance Reihe, weil Sie zwischen Filmabend, Lesestunde und Feierabendambiente wechseln möchten. Kombinieren Sie eine Deckenleuchte mit zwei bis drei Akzentlichtquellen wie Hue Play, Hue Signe oder Lightstrip Plus hinter Fernseher oder Sideboard. Rechnen Sie mit 3 bis 5 Lichtquellen und einem Investitionsvolumen zwischen 250 und 500 Euro.

Schlafzimmer

Warmes Licht am Abend und ein sanfter Wake-up am Morgen sind die Klassiker. Zwei Nachttischlampen mit White Ambiance oder Color Ambiance plus eine dimmbare Deckenleuchte reichen aus. Der Hue Dimmer Switch am Bett ersetzt die App und ist familienfreundlich.

Küche

In der Küche ist neutralweißes bis kaltweißes Licht am Arbeitsplatz sinnvoll, für den Essbereich eher warmweiß. White Ambiance ist hier die logische Wahl. Lightstrips unter Oberschränken sorgen für schattenfreies Arbeitslicht und lassen sich mit Bewegungsmeldern automatisieren.

Home Office

Konzentrationsförderndes Licht mit 4000 bis 5000 Kelvin am Vormittag, wärmeres Licht am Nachmittag: White Ambiance deckt diesen Rhythmus perfekt ab. Eine Kombination aus indirekter Deckenbeleuchtung und einer Schreibtischleuchte mit mindestens 800 Lumen ist ideal.

Bad und Flur

Bewegungsgesteuerte Beleuchtung ist hier der größte Komfortgewinn. Ein Hue Bewegungsmelder aktiviert im Bad tagsüber helles Licht, nachts dagegen eine gedimmte warme Szene mit 5 Prozent Helligkeit. Im Flur sorgt derselbe Ablauf für sichere Wege ohne blendendes Licht.

Schritt 5: Vergleich der Produktlinien und Empfehlungen

Die folgende Übersicht fasst die zentralen Unterschiede der Hue Reihen zusammen und hilft bei der finalen Entscheidung. Berücksichtigen Sie sowohl den Anschaffungspreis als auch den späteren Nutzwert im Alltag.

Merkmal Hue White Hue White Ambiance Hue White and Color Ambiance
Farbtemperatur 2700 K fix 2200 bis 6500 K 2000 bis 6500 K
Farben Keine Keine 16 Millionen
Dimmbar Ja Ja Ja
Bluethooth Ja Ja Ja
Zigbee mit Bridge Ja Ja Ja
Entertainment Sync Nein Eingeschränkt Voll
Preis pro Lampe 10 bis 15 Euro 25 bis 35 Euro 45 bis 60 Euro
Ideal für Nebenräume, Flur Küche, Bad, Home Office Wohnzimmer, Schlafzimmer, Entertainment

Farbtemperatur

Hue White
2700 K fix
Hue White Ambiance
2200 bis 6500 K
Hue White and Color Ambiance
2000 bis 6500 K

Farben

Hue White
Keine
Hue White Ambiance
Keine
Hue White and Color Ambiance
16 Millionen

Dimmbar

Hue White
Ja
Hue White Ambiance
Ja
Hue White and Color Ambiance
Ja

Bluethooth

Hue White
Ja
Hue White Ambiance
Ja
Hue White and Color Ambiance
Ja

Zigbee mit Bridge

Hue White
Ja
Hue White Ambiance
Ja
Hue White and Color Ambiance
Ja

Entertainment Sync

Hue White
Nein
Hue White Ambiance
Eingeschränkt
Hue White and Color Ambiance
Voll

Preis pro Lampe

Hue White
10 bis 15 Euro
Hue White Ambiance
25 bis 35 Euro
Hue White and Color Ambiance
45 bis 60 Euro

Ideal für

Hue White
Nebenräume, Flur
Hue White Ambiance
Küche, Bad, Home Office
Hue White and Color Ambiance
Wohnzimmer, Schlafzimmer, Entertainment

Unabhängige Tests von Stiftung Warentest und dem F.A.Z. Kaufkompass bestätigen die hohe Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit von Philips Hue Produkten gegenüber vielen günstigeren Alternativen.

Empfehlungen nach Nutzertyp

  • Einsteiger mit einem Raum: Hue Starter Set E27 mit zwei White and Color Ambiance Lampen und Bridge, rund 130 Euro.
  • Familie mit mehreren Räumen: Bridge plus 6 bis 8 Lampen gemischt aus White für Nebenräume und White Ambiance für Hauptbereiche, etwa 300 bis 400 Euro.
  • Home Office Nutzer: Bridge, zwei White Ambiance Lampen und eine Tischleuchte, plus Tap Dial Switch, rund 200 Euro.
  • Entertainment und Gaming: Bridge, Hue Play Lightbar Set, Lightstrip Plus 2 Meter und optional HDMI Sync Box, ab 400 Euro aufwärts.

Schritt 6: Setup und Einrichtung Schritt für Schritt

Die Einrichtung eines Hue Systems dauert für den ersten Raum etwa 20 bis 30 Minuten. Wer die Bridge verwendet, sollte einen freien Port am Router einplanen. Die App Hue by Philips ist für iOS und Android kostenlos verfügbar.

  1. Hue Bridge per LAN Kabel an den Router anschließen und mit dem Stromnetz verbinden.
  2. Hue App herunterladen und ein Philips Konto anlegen oder anmelden.
  3. Bridge in der App suchen lassen und den Knopf oben auf der Bridge drücken.
  4. Lampen einschrauben, einschalten und über die App hinzufügen. Die Erkennung erfolgt meist automatisch.
  5. Räume und Zonen anlegen, Lampen zuordnen und erste Szenen erstellen.
  6. Sprachassistenten, Apple Home oder Matter über die entsprechenden Menüs verknüpfen.
  7. Optional: Zubehör wie Dimmer Switch oder Bewegungsmelder einbinden und mit Räumen verknüpfen.

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, das Router WLAN durch ein starkes Passwort zu schützen und Firmware Updates der Bridge regelmäßig einzuspielen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt Leitlinien für sichere Smart Home Installationen bereit, an denen sich Nutzer orientieren sollten. Philips Hue erfüllt die Anforderungen des europäischen Standards ETSI EN 303 645 für sichere IoT Verbrauchergeräte.

Schritt 7: Kosten, Folgekosten und Preis-Leistungs-Tipps

Die Investition in Philips Hue ist überschaubar, wenn Sie modular vorgehen. Ein realistisches Einstiegsbudget liegt zwischen 100 und 200 Euro für einen ersten Raum, ein vollständig ausgestattetes 4 Zimmer Zuhause kostet zwischen 600 und 1200 Euro.

Laufende Kosten und Energieverbrauch

Eine Hue White and Color Lampe verbraucht rund 9 Watt bei voller Helligkeit. Bei fünf Stunden Nutzung pro Tag ergeben sich pro Jahr etwa 16 Kilowattstunden, also rund 5 bis 6 Euro Stromkosten pro Lampe. Verglichen mit klassischen Glühbirnen liegt die Ersparnis bei über 80 Prozent. Die Bridge selbst benötigt permanent etwa 2 Watt, also rund 4 bis 5 Euro pro Jahr.

So sparen Sie beim Kauf:

  • Starter Sets sind meist 15 bis 25 Prozent günstiger als der Einzelkauf identischer Komponenten.
  • Mischen Sie Produktlinien: White für Flure und Abstellräume, Ambiance oder Color nur dort, wo Sie den Mehrwert wirklich nutzen.
  • Kaufen Sie Zubehör wie Dimmer und Bewegungsmelder erst, wenn die Grundausstattung steht, und beobachten Sie, wo Automatisierung wirklich Sinn ergibt.
  • Nutzen Sie saisonale Aktionen und Bundle Angebote bei etablierten Händlern.

Philips Hue kaufen im MAINGAU Onlineshop

Der MAINGAU Onlineshop führt eine kuratierte Auswahl an Philips Hue Produkten, von einzelnen Leuchtmitteln über Starter Sets bis zu Zubehör wie Dimmern und Bewegungsmeldern. Der Fokus liegt auf sinnvollen Kombinationen für den deutschen Markt, mit klaren Produktbeschreibungen und passenden Empfehlungen für typische Wohnsituationen.

Als Energiedienstleister mit Erfahrung in energieeffizienten Lösungen legt MAINGAU besonderen Wert darauf, Produkte anzubieten, die im Alltag Strom sparen und Komfort erhöhen. Kunden profitieren von zuverlässiger Lieferung in Deutschland und einem Shop, der Smart Home Themen ganzheitlich abdeckt, von Beleuchtung über Heizungssteuerung bis zu Ladelösungen für E-Fahrzeuge. Wer sein Zuhause Schritt für Schritt smarter machen möchte, findet im MAINGAU Onlineshop passende Einstiegs- und Erweiterungsoptionen.

Philips Hue ist keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern eine langfristige Investition in Wohnkomfort. Wer klein anfängt und modular erweitert, erhält ein System, das mit den eigenen Ansprüchen wächst.

FAQ: Häufige Fragen zu Philips Hue

Nein, viele Hue Lampen lassen sich auch per Bluetooth direkt vom Smartphone steuern. Ab drei Räumen, für Fernsteuerung, HomeKit Integration oder Automatisierungen mit Sensoren ist die Bridge aber praktisch unverzichtbar. Sie kostet einmalig rund 60 Euro und verbessert die Reaktionszeiten deutlich.
Ja, die Bridge kommuniziert lokal mit den Lampen über Zigbee. Auch ohne Internetverbindung können Sie Lampen per App im heimischen WLAN, per Schalter und über Bewegungsmelder steuern. Nur die Fernsteuerung von unterwegs und Sprachassistenten benötigen eine aktive Internetverbindung.
Philips gibt für die meisten Modelle eine Lebensdauer von 25.000 Stunden an, das entspricht bei fünf Stunden Nutzung pro Tag rund 13 bis 14 Jahren. Die Lampen sind für häufiges Schalten ausgelegt und altern deutlich langsamer als klassische Glühlampen. Auf viele Produkte gewährt Philips zwei Jahre Herstellergarantie.
Ja, die aktuelle Hue Bridge unterstützt seit einem Firmware Update im Jahr 2023 den Smart Home Standard Matter. Damit lassen sich Hue Lampen in praktisch jedes moderne Smart Home System einbinden, ob Apple Home, Google Home, SmartThings oder Home Assistant. Reine Bluetooth Lampen ohne Bridge sind nicht Matter fähig.
Grundsätzlich ja, allerdings müssen die Schalter dauerhaft eingeschaltet bleiben, damit die Lampen ansprechbar sind. Praktischer ist der Einsatz von Hue Dimmer Switches oder Wall Switch Modulen, die klassische Wippschalter ersetzen oder ergänzen und den Stromfluss zur Lampe aufrechterhalten.
Philips Hue erfüllt die Anforderungen des europäischen Standards ETSI EN 303 645 für sichere IoT Geräte. Regelmäßige Firmware Updates schließen bekannte Sicherheitslücken. Für ein sicheres Setup empfiehlt das BSI starke Passwörter, aktuelle Firmware und ein gut geschütztes WLAN.
Zu den bekanntesten Alternativen zählen IKEA Tradfri, LIFX, Innr, Ledvance Smart Plus und WiZ. Innr Lampen sind vollständig zur Hue Bridge kompatibel und deutlich günstiger, während LIFX ohne Bridge auskommt. Philips Hue bleibt jedoch in Sachen Ökosystem, Softwarequalität und Zubehörauswahl marktführend.
Ja, das modulare Konzept ist eine der größten Stärken. Sie beginnen mit einem Starter Set und ergänzen später einzelne Lampen, Räume und Zubehör nach Bedarf. Die Bridge unterstützt bis zu 50 Lampen und 12 Zubehörgeräte, was für die meisten Haushalte ausreichend ist. Größere Installationen lassen sich mit einer zweiten Bridge erweitern.
Wenn Sie hauptsächlich Weißlicht mit variabler Temperatur nutzen möchten, reicht White Ambiance und Sie sparen deutlich. Farbige Lampen lohnen sich vor allem im Wohnzimmer, für Entertainment Szenen und als Akzentbeleuchtung. Eine sinnvolle Strategie: Color Ambiance im Wohnzimmer und Schlafzimmer, White Ambiance in Küche, Bad und Home Office, klassisches White in Flur und Nebenräumen.
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